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Die VPG 1-3 Gruppe arbeitet samstags ab 14.00 Uhr, sonntags ab 10.00 Uhr und mittwochs ab 16.00 Uhr (nach Absprache) unter der Leitung von Heidi Diener und Uwe Eggert.

 

Der VPG-Sport (Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde) stellt hohe Anforderungen an die Triebveranlagungen, Nerven- und Wesensfestigkeit des Hundes sowie den Fleiß des Hundeführers.

 

Die Prüfung setzt sich aus drei Abteilungen (A=Fährte, B=Unterordnung, C=Schutzdienst) zusammen und kann nur bestanden werden, wenn in allen Abteilungen die Mindestanforderungen erfüllt werden.
Es wird in allen Abteilungen erwartet, dass der Hund die ihm gestellten Aufgaben freudig und exakt ausführt.

 

In der Fährtenarbeit bspw. soll der Hund vom Ansatz an der gelegten Fährte in gleichmäßigem Tempo folgen, jedes seitliche Abweichen oder Überlaufen der Winkel wird als Fehler angesehen. In der Unterordnungsarbeit wird auf schnelles, freudiges und exaktes Erarbeiten der Übungsteile größter Wert gelegt. Der Hund muss also ein hohes Maß an Motivation in Verbindung mit Selbstbeherrschung zeigen. Dies wird in einer für den Hund noch schwierigeren Form auch im Schutzdienst verlangt.
Denn auch hier soll der Hund zwar ohne zu zögern in die sogenannten Kampfhandlungen mit dem Helfer hineingehen, aber sich gegenüber dem Hundeführer absolut gehorsam zeigen. Als Beispiele sind hier zu nennen das sofortige "Aus" auf Kommando, exaktes "Bei-Fuß-Gehen" zwischen den Übungsteilen etc.

 

 Dies alles zeigt die hohen Anforderungen an das Mensch/Hund-Team in dieser Hundesportsparte, es bietet aber auch wie kaum eine andere die Möglichkeit, den Hund in allen seinen Triebanlagen zu fördern und zu lenken. Es ist eine Ausbildung, die nicht "nur" auf dem Hundeplatz stattfindet, sondern auch durch Eigeninitiative des Hundeführers zu Hause fortgeführt werden muss, durch z.B. Konditionstraining, selbständiges Fährten und nicht zuletzt bewusstes und rücksichtsvolles Auftreten in der Öffentlichkeit.

 

Bevor man mit seinem Hund in diese Sparte eintritt, sollte man sich dies vor Augen halten.
Aber sie gibt auch die Möglichkeit seinen Hund ganz und gar kennen zulernen und mit ihm über die Zeit zu einem immer engeren Team zusammen zu wachsen.